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Vielfalt wird dort erlebbar, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam essen, Musik machen oder ihre Gedanken teilen. Bei den Aktionen der Stiftung Finneck zur Interkulturellen Woche im Landkreis Sömmerda gab es dafür viele Gelegenheiten: beim Begegnungsfest im Teilhabezentrum „Tante Käthe“ in Sömmerda, bei der Mitmachaktion „Böbi kunterbunt“ und am Infostand auf dem Wochenmarkt in Buttstädt.
Am Marktstand waren die selbst gemachten Samosas von Yamaraja Espinoza ein besonderer Anziehungspunkt. Er wurde in Peru geboren, wuchs in Peru und Ecuador auf und absolvierte später in Indien eine spirituelle Ausbildung. Heute arbeitet er im Haus Jakob in Buttstädt und begleitet Menschen mit Beeinträchtigungen im Alltag. Neben Samosas gab es Kaffee, orientalische Snacks und polnischen Kuchen. Spontan spielte Yamaraja Espinoza auf dem Harmonium – und der Pavillon wurde trotz Regens zum Ort für Gespräche und Begegnungen.
Auch bei „Böbi kunterbunt“ waren Besucherinnen und Besucher eingeladen, ihre persönlichen Werte zum Motto „dafür“ auf einer Pinnwand festzuhalten. Beim Begegnungsfest im Teilhabezentrum „Tante Käthe“ kamen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen bei Musik und Spezialitäten aus Armenien, Afghanistan und der Ukraine zusammen. Menschen mit Beeinträchtigungen beteiligten sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der Aktionen.
Die Interkulturelle Woche ist vorbei, die Themen bleiben: Vielfalt, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe gehören für die Stiftung Finneck zum Alltag. In unserem Unternehmensverbund arbeiten Menschen aus zehn verschiedenen Herkunftsländern. Uns verbindet der gemeinsame Anspruch, Begegnungen zu ermöglichen und allen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen und dazuzugehören.