Page 15 - Kundenzeitung
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konnte er im Praktikum bei der in Buttstädt ansässigen
      Firma Spelsberg kennenlernen:


      „Da konnte ich mich viel bewegen, die Abläufe haben
      mir Spaß gemacht und ich hatte klare Aufgaben.“


      Nicht jede Tätigkeit war gleich spannend für ihn – die
      Arbeit am Computer in der Verwaltung etwa hat ihm
      gezeigt, dass er lieber praktisch arbeitet. „Dafür sind
      die Praktika ja auch da“, sagt Petra Brückner. „Es geht
      nicht nur darum, einen Beruf zu finden, sondern auch
      darum zu erkennen, was nicht zu einem passt.“           30.08.2025
                                                                     Familiennachmittag für alle Mitarbei-
      Während seiner Praktika hat Michelle nicht nur fach-           tenden des Unternehmensverbundes 
      liche Fähigkeiten erworben.
                                                                     Wo: im Garten der Kita St. Bonifatius /
      „Ich habe gelernt, pünktlich zu sein und mich gut                    Förderschule Sömmerda
      zu organisieren“, erzählt er. „Gerade das frühe Auf-
      stehen war am Anfang schwierig, aber jetzt klappt es
      viel besser.“                                           11.09.2025
                                                                     Impulstag für Diakonie und Kirche 
      Auch die Zusammenarbeit mit Kollegen war eine wert-
      volle Erfahrung: „Am Anfang war ich ein bisschen ner-          Wo: Kulturhaus  Ilmenau
      vös, aber die Kollegen waren alle nett, und ich konnte
      nach kurzer Zeit auch selbstständig arbeiten.“
                                                              24.09.2025
      Die Praktika spielen eine zentrale Rolle im pädagogi-          Willkommenstag für neue Mitarbei-
      schen Konzept der Werkstufe. Sie bieten den Schülern           tende des Unternehmensverbundes
      echte Einblicke in die Arbeitswelt und helfen ihnen,
      ihren Platz darin zu finden. „Es ist wichtig, dass sie         Wo: Mühltal Rastenberg
      aus ihrem gewohnten Umfeld herauskommen und sich
      neuen Herausforderungen stellen“, sagt Silke Himmel-
      reich. „Das stärkt das Selbstbewusstsein ungemein.      Weitere Infos hier:
      Viele unserer Schüler gehen nach der Werkstufe viel
      selbstsicherer durchs Leben.“                           stiftung-finneck.de/ueber-uns/veranstaltungen

      Für Michelle ist der Weg klar: Nach dem Schulabschluss
      möchte er eine Ausbildung im Bereich Lager und Lo-
      gistik machen. „Ich habe eine spezielle Schule in Gera
      gefunden, wo ich wohnen und eine Teilausbildung ma-     „Mittendrin statt nur dabei“
      chen kann. Dort kann ich noch selbstständiger werden
      und üben, alleine zu leben.“ Ein großer Schritt – doch
      dank der Werkstufe fühlt er sich bereit dafür.          Geschichten aus dem Finneck-Alltag –
                                                              direkt aus dem Herz unseres Verbunds.
      Die Werkstufe ist mehr als nur eine Vorbereitung auf
      den Beruf. Sie gibt jungen Menschen mit Unterstüt-      Ob aus der Werkstatt, dem Wohnbereich, den Schu-
      zungsbedarf die Chance, ihren eigenen Weg zu finden     len oder den inklusiven Projekten: Hier erzählen
      – mit all den Herausforderungen, die das Erwachsen-     Menschen, was bewegt, was wächst – und wie Viel-
      werden mit sich bringt, aber auch mit vielen neuen      falt bei Finneck gelebt wird.
      Möglichkeiten.
                                                              Weitere Infos hier:



                                                              stiftung-finneck.de/ueber-uns/news





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